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Ecommerce im Aufruhr

Ecommerce1 als wichtiger Bestandteil des Ebusiness2 gewinnt zunehmends and Bedeutung. Auch ich als einfacher Freelancer habe das erkannt.

Für meinen nächsten Relaunch habe ich schon einen einfachen E-Shop miteingeplant.

Die Vorteile eines E-Shops liegen auf der Hand:

– schnellere Kundenerreichbarkeit via Internet
– permanente Kundenerreichbarkeit
– Verkauf über alle geografischen Grenzen der Welt gleichzeitig
– Völlige Transparenz über Produkte und Leistungen ihres Unternehmens
– Vorentscheidungen im Vorverkauf möglich
– Produktvergleiche schnell möglich
E-Shop-Angebot über Google leicht bedienbar
E-Shop-Angebot über Smartphone gut erreichbar
– Kategorische Suche gut möglich
– direkte Schnellsuche ebenso gut möglich usw.

Kein Mensch hat das gesamte Produkt-Angebot ständig im Kopf, ich kann mich gut auf die angebotenen Inhalte verlassen. Ich kann das Konkurrenzangebot ebenso gut überblicken und Marktanalysen machen.

In anderen Worten: ich weiß ständig was ich anbiete bzw. was die anderen anbieten. Selbstverständlich weiß ich genau, was die Kunden bzw. Endkunden wollen.

Ich, als Ecommerce-Anbieter, spare ständig Zeit und Kosten und kann demnach günstiger anbieten. In Kombination mit einer passenden Marketing-Strategie bin ich imstande viel effizienter zu verkaufen.

Ein einseitiges Produktangebot, ein veraltetes Produktangebot oder auch Hochpreise brauchen einfach nicht länger meine Verkaufserfolge zu bremsen.

Ich benötige keine Vertreter mehr, die mühsam Marktuntersuchungen durchführen und mir das gewünschte Zahlenmaterial aufwendig liefern.

Über sogenannte Trackingtools kann ich schnell herausfinden wer, wann nach was gesurft hat bzw. schon gekauft – also in den Einkaufskorb – getan hat.

Wer als Kleinverkäufer z.B. gegenwärtig in einer Innenstadt lokal verkaufen möchte, sollte sich zumindest anfänglich oder auch später Gedanken über einen E-Shop gemacht haben. Die Vorteile sind einfach zu enorm, als dass wir einfach ein paar Ladenhüter ins Schaufenster stellen und einfach im Laden sitzen und abwarten bis etwas geschieht. Dies ist gegenwärtig zu wenig. Die Leute kommen und schauen zwar, doch mit der Zeit verschwinden sie genauso wie sie gekommen sind.

Auch ich musste anfänglich solche Erfahrungen machen.

Kurz und knapp: wir müssen uns von althergebrachten Verkausmethoden lösen und vielmehr aktiv verkaufen, sprich auf den Kunden direkt zugehen. Dies können wir nahezu online-mäßig tun. Egal ob Top-Produkte oder Nischen-Produkte oder Saison-Produkte, egal ob zum regulärem oder gar reduziertem Verkaufspreis. Wir können die einfache Website gut als vertriebsunterstützendes Instrument einsetzen. Natürlich genügt ein einfaches Produktbild mit Produktbeschreibung, im Prinzip benötigen wir keinen Warenkorb – sprich ein Script mit Bild, das den Einkaufsvorgang erst recht technologisch ermöglicht.

Doch wenn prominente Online-Provider solche fertigen E-Shop-Lösungen auf Knopfdruck anbieten, dann sollten wir auch zugreifen.

Dabei sollten sie bedenken: sie bekommen zunächst lediglich die Online-Infrastruktur, die sie so dringend benötigen. Die jeweiligen Shopbilder, Bezeichnungen, Produktnamen und natürlich Preise müssen sie schon selber oder mit professioneller Unterstützung ständig einpflegen.

Somit wird aus unserem gelangweilten Verkäufer aus der einsamen Innenstadt schnell ein Global Player, der sein Gesamtangebot nicht nur lokal sondern ebenso in der Region, dem Bundesland oder gar einem Drittland anbietet.

Voraussetzungen für einen erfolgreichen E-Shop sind:
– gute Produktkenntnisse
– gute Sprachkenntnisse
– Verkaufsschulung
– einfache Marketingkenntnisse
– einfache IT-Kenntnisse bezüglich Website
– einfache Kenntnisse bzgl. Online-Bezahlung
– einfache Kenntnisse bzgl. Online-Recht
– einfache SEO-Kenntnisse Online-Handel
– usw.

Wer über ein solches Talent verfügt sollte schnell zugreifen. Sonst tuts die Konkurrenz.

Wer in der Innenstadt Pforzheims z.B. am Marktplatz kurz über sein Handy auf Google geht und nach Produkten wie „Schmuck oder Uhren“ surft und dort gleich weit oben in der Suchergebnisliste etwas findet, der gewinnt.

Es ist nicht schwer:
– besorgen sie sich ein Tool für E-Shops
– schießen sie von den wichtigsten Produkten ihres Angebots ein verkaufsfähiges Bild
– schreiben sie dazu eine knappe Produktbeschreibung (achte auf SEO!)
– schlagen sie einen vernünftigen Verkaufspreis vor
– achten sie auf einfache Bedienbarkeit des E-Shops
– bieten sie Katalogsuche und Schnellsuche an
– erstellen und pflegen sie regelmäßig ihr Google Merchant Center
– profilieren sie ihre Produkte auch auf Blogs
– profilieren sie ihre Produkte ebenso auf Social Media
– suchen sie sich einen passenden Affiliate usw.
– setzen sie unterstützende Online-Marketingtools wie Google Analytics oder Piwik ein
– vergessen Sie Google My Business und Yelp nicht usw.

Es ist nicht schwer. Zeigen Sie Durchhaltewillen! Sie werden sehen, es lohnt sich.

Die heutigen Käufer kommen nicht alle aus der Innenstadt oder der Umgebung. Sie sitzen gleichzeitig in der Stadt, Region, Land, EU und dem Rest der Welt. Passen sie sich an – sie verlieren sonst.
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1Homburg, Christian: Grundlagen des Marketingmanagements, Springer Gabler

2Kotler, Philip: Grundlagen des Marketing, Pearson Studium

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