Archiv der Kategorie: BWL

ecommerce akut ??!

So, endlich geschafft. Der Laden in
der Einkaufspassage steht. Doch irgend-
wie wollen die Kunden doch nicht
einkaufen.

Ab und an schauen zwei oder drei
Passenten vorbei. Es tut sich eher
nichts.

Wie soll es jetzt weiter gehen? Ein
paar klassische Marketingaktionen wie
Werbetafel aufstellen oder Infoflyer
verteilen sind auch schon abgelaufen…

Viele Ladenbesitzer kommt es dann: Ja,
ich brauche unbedingt einen Online-Shop.

Doch welcher passt zu mir? Wo bekomme ich
einen? Wie richte ich diesen ein? Wie arbeite
ich damit? Wie überwache ich mein Online-
Geschäft?

Eigentlich gar nicht so schwer…

Es gibt eine ganze Menge von eshops im
Internet.

Zuerst sollte man sich im klaren sein, wer
man ist und wie groß bzw. wie verkausstark
man regelmäßig auftritt.

Ein großes Ladengeschäft mit hohen Kunden-
andrang benötigt sicherlich XT Commerce.

Ein kleiner Shop mitten in einer Stadt
kommt natürlich auch mit einem eShop-Plugin
zurecht – z.B. auf CMS-Basis.

Ebenso gibt es Affiliate-Angebote von Amazon.
Wer Lust hat und die Erwartungsbedingungen
ständig erfüllt, darf an diesem Partnerprogramm
mitmachen.

Unser kleiner Shop hat sich für ein Plugin auf
CMS – Basis entschieden.

Doch was heißt das genau?

CMS steht für Content Management System. Also
ein System, bei dem Webinhalte egal ob Text oder
Bild automatisch bereitgestellt werden. Ich muss
also nicht programmieren können.

Eines der bekanntesten CMS-Systeme ist sicherlich
WordPress – WP abgekürzt.

WordPress kann man natürlich selbst online oder
auch offline zum Ausprobieren installieren. Doch
besser tut man sich daran, online einen Provider
zu suchen, der dies schon erledigt hat. Unwissende
sollten zunächst nach „Provider“ und „WordPress“ usw.
googlen.

Beim Provider wird WP als Paket angeboten. Für wenige
Euro kann man da pro Monat seine CMS – Inhalte
natürlich selbst pflegen.

Nach der kinderleichten Installation (Erstellung der
WP-Indizes, Datenbanken, PHP-Files etc.) kann man
gleich richtig loslegen. Nach der Festlegung für
eshop und der Bestimmung des passenden Themes steht
der „allgemeine WP-Auftritt“.

Jetzt holt man sich das weltweit bekannte Template
„Woocommerce“. Nach bzw. während der Installation
müssen die Liefer- bzw. Zahlungsbedingungen, der
Steuertyp, die Lager- bzw. Verkaufseinheit usw.
noch bestimmt werden.

Sobald alles steht, wobei Auswahlen länderspezifisch
erfolgen, können Produkte „eingestellt“ werden.

Natürlich gehören dazu Produktphoto, Produktbeschreibung,
Produktschlagworte und und und.

Dies sollte unbedingt gleich professionell gemacht
werden. Denn dies sieht der Endkunde ja später im Internet.

Darunter verstehe ich guten Verkaufstext einfach und nach
Werbeformeln wie AIDA oder auch PPPP geschrieben (ebenso
NNA, KISS und weitere).

Die wichtigen Produktschlagworte holt man sich vom
Google Keywordplaner.

Die Bilder sollte man selber schießen. Keine Angst, heutige
Geräte egal ob Kamera oder Smartphone haben so gute
Voreinstellungen, dass man quasi nur noch ablichten
braucht.

Ich würde für diesen kleinen Laden so 23 Produkte mal
reinstellen.

Bitte bedenken Sie: mind. 23 Bilder, 23 Produktbegriffe,
23 Produkthauptbeschreibungen usw. Sie sehen, schon von
Anfang an eine ganze Menge …

WP kann schnell bis zu 100 000 Produkte einzeln verwalten.

Nach dem Speichern und Freischalten können User sich
das Angebot unter Ihrer WP-Adresse anschauen.

Dazu empfehle ich ein wenig Marketing – vor allem online.

Announcieren Sie in Branchenverzeichnissen oder auch
Empfehlungscommunities. Ebenso auf Social Media wie
Google+ oder Facebook usw.

Profis nutzen dazu Google My Business und das Google
Merchant Center.

Da man ein Online-Trackingsystem hat fällt es natürlich
leicht sämtliche Trafficspuren zu controllen.

Z.B. kann ein Interessenschwarm aus Westfalen kommen,
der andere aus Bayern usw.

Alsbald bemühen Sie Ihre Online-Aktivitäten hinsichtlich
Werbung, Verkauf natürlich dort. Eine rein deutschland-
weite Aktion im allgemeinen hätte hier wenig Sinn.

Ein intelligentes Controlling – Tool von WP erläutert Ihnen,
welche Bestellungen einstehen, welche Produkte gut verkaufen,
was im Lager ist usw.

Sie können online nicht verlieren. Nahezu alle Unternehmens-
schritte sind quantifizierbar und gut überwachbar.

Ich spreche aus Erfahrung.

Wichtig ist vor allem das Werbedesign. Woocommerce ist meiner
Meinung nach am besten. Das Design ist komplett auf Verkauf
ausgerichtet. Andere Systeme verwalten eher online.

Auch im kleinen punktet WP. Zum Beispiel liefert der Verkaufs-
button Texte wie „Add to Chart“. Ein langweiliger „in den Waren-
korb“ macht sich verkaufsmäßig eher nicht so gut.

Holen Sie sich am besten noch heute Ihren wohl verdienten
eshop.

Ciao

ninovrkic.com

leads – alles was man braucht

Lead Generierung ist heute wichtiger denn je.

Ohne geht fast nicht mehr. Stelle man sich
eine Dorf-GmbH vor mit 2 Maschinen und 3
Fahrzeugen an Fuhrpark und vielleicht 3-4
Mitarbeitern.

Der Inhaber – z.B. Meister – ist in einigen
Werbeverzeichnissen gut vertreten und hat
auch ein wirklich aussagekräftiges Firmen-
schild.

Doch Aufträge kommen leider nicht so oft rein.

Er wartet und wartet und besucht hier und da
mal ne Baustelle oder Messe.

Pech gehabt. Solche GmbHs halten nicht sehr
lange.

Was soll man tun? Als Meister ist man ja
kein Marketing-Genie oder Verkausstratege.

Vielleicht einen Fachkurs bei der VHS besuchen?

Kein Problem. Ich verrate Ihnen wies trotzdem
geht.

Man braucht nicht unbedingt viel Fachwissen.

Man muss einfach die richtigen Dinge zur
richtigen Zeit erledigen.

Die Antwort lautet: Lead Generierung.

Was sind eigentlich „Leads“. Das sind Erstkunden
oder Erstverkäufe. Also die Datensätze vom Kunden,
die ich als Unternehmer so zugespielt bekomme.

Der Trick ist ganz einfach. Am besten neben
aussagekräftigen Kontaktangaben immer dieselbe
Internetkontaktadresse angeben – egal ob klassisch
oder modern.

Sie riechen es schon. Das ganze fungiert dann wie
ein Funnel sprich Trichter. Man stelle sich einen
Häcksler vor. Oben kommt alles Wegwerf-Holz rein und
unten saubere, kleine Holzspäne. So wie man das
eben will.

Anstelle unzähliger Werbeschreiben mit diversen Kontakt-
angaben oder Dorfmessen oder Telefon-Kaltwerbung, sollte
Sie mal diese Möglichkeit des Lead-Managements aus-
probieren.

Und so gehts: einfach in klassischen Werbemedien wie
Unternehemsschild oder Branchenverzeichnis oder Event-
Plakat und natürlich modern wie Google oder Banner
oder Pop-UP oder Affiliate oder Empfehlungsmarketing
wie Yelp usw. immer dieselbe Online-Kontaktadresse
schön bzw. regelmäßig eingeben.

Dies machen Sie vielleicht 7-8 Monate lang regelmäßig.

Irgendwann bemerken Sie in Ihrem E-Mail-Postfach, dass
sich Ihre Mühle gelohnt hat. Neben bekannten Leads bekommen
Sie absolut neue Leads frei Haus.

Toll, oder etwa nicht?

Probieren Sie es selbst. Und falls Sie nicht sofort verkaufen –
vielleicht in 1-3 Jahren.

Die Mühe lohnt sich bestimmt und Sie bauen nach und nach
eine absolut wertvolle Kundendatenbank auf mit wirklich
Top-Geschäftskontakten für Ihre unternehmerische Zukunft.

Hugs….

Scrum sold

Scrum is a new method to achieve main goals during projects.
The classic project management isn´t good enough to perform
well.

The deviation between target values and actual state figures
is too high. Time and budget problems also arise regularly.

What to do? The answer is easy: use Scrum!

Scrum works horizontally. Project owners regard all used
production factors in the same way. Not project plans but
more real practical working tactics count.

Progressive software firms use Scrum to react faster, to
remain stronger, to work permanently, to work much closer
to their customers or to make it better and better.

Classic project management deals with horizontal input
factors. Customer and project owner determine too many
exact goals in order to execute the project that means
to reach all planned goals.

Therefore, classic is out. Scrum as agile project technique
is much more efficient.

…nur nicht Geigerzähler?!

Gestern bin ich von der Business-Netzwerkgruppe „Xing Ludwigsburg“ zur Firmenbesichtigung bei der Firma Geiger in Bietigheim-Bissingen eingeladen worden.

Prompt habe ich ja gesagt und selbstverständlich migemacht.

Aufgrund meines technischen Know-hows innerhalb des Qualitätsmanagements  bzw. der Materialwirtschaft wollte ich unbedingt bei einer Live-Werkbesichtigung dabei sein.

Gegen 17.30 habe wir uns am Haupteingang getroffen. Es haben sehr viele Unternehmer aus dem Ludwigsburger Raum partizipiert.

Nach einer kurzen aber herzlichen Begrüßung in einem der modern eingerichteten Konferenzräume ging es dann auch gleich richtig los.

Die Firma Geiger hat als Ein-Mann-Unternehmen kurz nach dem Krieg angefangen. Ursprünglich wollte der Gründer, der übrigens heute noch lebt, gar nicht Elektromotoren für Sonnenschutzsysteme herstellen. Dank der hohen Innovationskraft von Geiger bzw. der unglaublichen Standorttreue hat sich dies so bis heute entwickelt.

Zu dem absoluten Top-Know-how von Geiger gehören:

– die Getriebetechnik
– die Motorentechnik
und
– die Gebäudeautomation.

Geiger, mit mehr als 40 Millionen EUR Umsatz pro Jahr, ist dank seiner hohen Fertigungstiefe bzw. sehr hohen Qualitäts- und Serviceansprüchen heute schon Global Player.

Einer der Grundsätze von Geiger lautet: die Arbeit muss für unsere Handwerker immer einfacher werden.
In anderen Worten, die Elektromotoren (z.B.) sind so gut
gebaut, dass der Handwerker diese einfach nur noch schnell montieren braucht.

Den Rest erledigt der Motor quasi von selbst.

Er reagiert jetzt schon empfindlich auf:

– Geräusche
– Geschwindigkeit
– Intelligenz.

Praktisch bedeutet das: falls der Rolladen blockiert ist oder ein Unwetter sich eingestellt hat oder einfach dank „Smart Home“
vollautomatisch die Jalousie heruntergefahren werden muss, dann reagiert ein Geiger – Elektromotor.

Echt cool.

Während der Produktionsbesichtigung habe ich endlich mal wieder richtigen Schmierölduft bzw. Produktionsluft schnuppern dürfen.

Uns hat man durch mehrere Produktionshallen bzw. Produktionsgebäude und dies über mehrere Stockwerke verteilt
geführt.

Es ist unglaublich! Geiger – Elektromotoren halten über 20 lange Jahre.

Die Ausfallqoute beträgt hierbei unter 0,09 %.

Falls doch mal ein Motor ausfallen sollte, dann wird Geiger diesen unter Garantie unverzüglich weltweit ersetzen.

Zu den Hauptabnehmern von Geiger zählen industrielle Hersteller wie die Fa. Roma aber auch Privathaushalte wie z.B. EFHs.

Sie sehen es. Bei Geiger geht man kein Einkaufsrisiko oder gar Nutzrisiko ein. Die Firma Geiger und deren Produkte sind wirklich frei von „Radiation“. Lassen Sie Ihren Geigerzähler in der Schublade im Keller…

ninovrkic.com
ninovrkic.com

 

 

#ecommka 2017 – aaah

Ich bin gerade auf dem eCommerce – Trip. Deshalb mache ich mir momentan wirklich Gedanken über eShops, Newslettermarketing, Online Marketing usw.

In absehbarer Zeit möchte auch ich einen eigenen eShop besitzen und natürlich fleißig meine Newsletter verschicken.

Ok! Was läuft so in Baden-Württemberg in Sachen E-Commerce? Aaah, ja: die ECOMMKA!

Trotz starker Sturmböen habe ich es tatsächlich gestern nach Karlsruhe geschafft. Zum Glück ist nichts passiert. Ich bin auf der ECOMMKA 2017 gewesen! Nicht schlecht.

Nach einem kurzem aber interessanten Networking für alle und natürlich der Begrüßung durch den Veranstalter, ging es auch gleich richtig los.

Die Firma Inxmail aus Freiburg hat einen wirklich interessanten Vortrag über Newslettermarketing vorgetragen. Jetzt weiß ich z.B., dass eine Newsletterkampagne nicht nur an Weihnachten zu starten ist, sondern beliebig oder nach Kundenwunsch abgehalten werden kann. Ferner besteht eine Kampagne nicht nur aus einem Brief sondern manchmal zu 5-7 usw. Das habe ich bisher nicht gewusst.

Ebenso hat die Firma About You aus Hamburg einen eindrucksvollen Vortrag über sich selbst (Imagefilm) und das Geschäft abgehalten. Umsatz, Kunde, Verkaufswert können bei About You in einem „neuen Licht“ (Kenngröße) gegenübergestellt werden. Ferner hat es Einblicke in die Produktpräsentation mobile gegeben. Optimale mobile Händlerpräsentation ist wirklich nicht einfach.

Das Catering ist sagenhaft gewesen. Super appetitliche Wraps und Alk bis zum Umfallen. Mit einer Kneipentour bis tief in die Nachtstunden endete dann auch die diesjährige ECOMMKA.

Ich habe Antworten auf folgende Fragen gefunden:

– Welche Tools für Online Marketing brauche ich?
– Wann verschicke ich meinen Newsletter?
– Wie controlle ich meine Newsletter- Kampagne?
– Wie präsentiere ich mich perfekt online?
– Wie präsentiere ich mich mobile als Händler usw.?

Bis zum nächsten Jahr! Bye und Bleibt Gesund!!

Nino Vrkic

Ecommerce im Aufruhr

Ecommerce1 als wichtiger Bestandteil des Ebusiness2 gewinnt zunehmends and Bedeutung. Auch ich als einfacher Freelancer habe das erkannt.

Für meinen nächsten Relaunch habe ich schon einen einfachen E-Shop miteingeplant.

Die Vorteile eines E-Shops liegen auf der Hand:

– schnellere Kundenerreichbarkeit via Internet
– permanente Kundenerreichbarkeit
– Verkauf über alle geografischen Grenzen der Welt gleichzeitig
– Völlige Transparenz über Produkte und Leistungen ihres Unternehmens
– Vorentscheidungen im Vorverkauf möglich
– Produktvergleiche schnell möglich
E-Shop-Angebot über Google leicht bedienbar
E-Shop-Angebot über Smartphone gut erreichbar
– Kategorische Suche gut möglich
– direkte Schnellsuche ebenso gut möglich usw.

Kein Mensch hat das gesamte Produkt-Angebot ständig im Kopf, ich kann mich gut auf die angebotenen Inhalte verlassen. Ich kann das Konkurrenzangebot ebenso gut überblicken und Marktanalysen machen.

In anderen Worten: ich weiß ständig was ich anbiete bzw. was die anderen anbieten. Selbstverständlich weiß ich genau, was die Kunden bzw. Endkunden wollen.

Ich, als Ecommerce-Anbieter, spare ständig Zeit und Kosten und kann demnach günstiger anbieten. In Kombination mit einer passenden Marketing-Strategie bin ich imstande viel effizienter zu verkaufen.

Ein einseitiges Produktangebot, ein veraltetes Produktangebot oder auch Hochpreise brauchen einfach nicht länger meine Verkaufserfolge zu bremsen.

Ich benötige keine Vertreter mehr, die mühsam Marktuntersuchungen durchführen und mir das gewünschte Zahlenmaterial aufwendig liefern.

Über sogenannte Trackingtools kann ich schnell herausfinden wer, wann nach was gesurft hat bzw. schon gekauft – also in den Einkaufskorb – getan hat.

Wer als Kleinverkäufer z.B. gegenwärtig in einer Innenstadt lokal verkaufen möchte, sollte sich zumindest anfänglich oder auch später Gedanken über einen E-Shop gemacht haben. Die Vorteile sind einfach zu enorm, als dass wir einfach ein paar Ladenhüter ins Schaufenster stellen und einfach im Laden sitzen und abwarten bis etwas geschieht. Dies ist gegenwärtig zu wenig. Die Leute kommen und schauen zwar, doch mit der Zeit verschwinden sie genauso wie sie gekommen sind.

Auch ich musste anfänglich solche Erfahrungen machen.

Kurz und knapp: wir müssen uns von althergebrachten Verkausmethoden lösen und vielmehr aktiv verkaufen, sprich auf den Kunden direkt zugehen. Dies können wir nahezu online-mäßig tun. Egal ob Top-Produkte oder Nischen-Produkte oder Saison-Produkte, egal ob zum regulärem oder gar reduziertem Verkaufspreis. Wir können die einfache Website gut als vertriebsunterstützendes Instrument einsetzen. Natürlich genügt ein einfaches Produktbild mit Produktbeschreibung, im Prinzip benötigen wir keinen Warenkorb – sprich ein Script mit Bild, das den Einkaufsvorgang erst recht technologisch ermöglicht.

Doch wenn prominente Online-Provider solche fertigen E-Shop-Lösungen auf Knopfdruck anbieten, dann sollten wir auch zugreifen.

Dabei sollten sie bedenken: sie bekommen zunächst lediglich die Online-Infrastruktur, die sie so dringend benötigen. Die jeweiligen Shopbilder, Bezeichnungen, Produktnamen und natürlich Preise müssen sie schon selber oder mit professioneller Unterstützung ständig einpflegen.

Somit wird aus unserem gelangweilten Verkäufer aus der einsamen Innenstadt schnell ein Global Player, der sein Gesamtangebot nicht nur lokal sondern ebenso in der Region, dem Bundesland oder gar einem Drittland anbietet.

Voraussetzungen für einen erfolgreichen E-Shop sind:
– gute Produktkenntnisse
– gute Sprachkenntnisse
– Verkaufsschulung
– einfache Marketingkenntnisse
– einfache IT-Kenntnisse bezüglich Website
– einfache Kenntnisse bzgl. Online-Bezahlung
– einfache Kenntnisse bzgl. Online-Recht
– einfache SEO-Kenntnisse Online-Handel
– usw.

Wer über ein solches Talent verfügt sollte schnell zugreifen. Sonst tuts die Konkurrenz.

Wer in der Innenstadt Pforzheims z.B. am Marktplatz kurz über sein Handy auf Google geht und nach Produkten wie „Schmuck oder Uhren“ surft und dort gleich weit oben in der Suchergebnisliste etwas findet, der gewinnt.

Es ist nicht schwer:
– besorgen sie sich ein Tool für E-Shops
– schießen sie von den wichtigsten Produkten ihres Angebots ein verkaufsfähiges Bild
– schreiben sie dazu eine knappe Produktbeschreibung (achte auf SEO!)
– schlagen sie einen vernünftigen Verkaufspreis vor
– achten sie auf einfache Bedienbarkeit des E-Shops
– bieten sie Katalogsuche und Schnellsuche an
– erstellen und pflegen sie regelmäßig ihr Google Merchant Center
– profilieren sie ihre Produkte auch auf Blogs
– profilieren sie ihre Produkte ebenso auf Social Media
– suchen sie sich einen passenden Affiliate usw.
– setzen sie unterstützende Online-Marketingtools wie Google Analytics oder Piwik ein
– vergessen Sie Google My Business und Yelp nicht usw.

Es ist nicht schwer. Zeigen Sie Durchhaltewillen! Sie werden sehen, es lohnt sich.

Die heutigen Käufer kommen nicht alle aus der Innenstadt oder der Umgebung. Sie sitzen gleichzeitig in der Stadt, Region, Land, EU und dem Rest der Welt. Passen sie sich an – sie verlieren sonst.
———————————————————-

 

1Homburg, Christian: Grundlagen des Marketingmanagements, Springer Gabler

2Kotler, Philip: Grundlagen des Marketing, Pearson Studium

IT-Brunch – echt crunch

Gestern ist wieder IT-Brunch in Ludwigsburg gewesen. Diesmal habe ich auch vorbeigeschaut. Inspiriert durch die Xing-Gruppe Ludwigsburg und vor allem durch Herrn Shabanzadeh, wollte ich mir die digitale Geschäftswelt der in Ludwigsburg ansässigen Unternehmen unbedingt anschauen.

Zunächst hat der OB Herr Werner Spec seinen Einleitungsvortrag zum IT-Brunch 2016 gehalten. Vor allem Großprojekte wie Living LaB bzw. Smart City haben mir sehr zugesagt. Die Stadverwaltung Ludwigsburg ist sogar gleichzeitig in bis zu 1600 B2B-Projekte involviert.

Herausragend habe ich die Forderung nach dem Powercharging für strombetriebene Autos gefunden.

Weitere Vorträge zu Themen wie „Auf dem Weg zur Smart City“ bzw. „freies WLAN für alle“ sind ebenso gefolgt.

Eines ist auf jeden Fall jetzt schon klar: die WLAN – Netze werden in naher Zukunft flächendeckend ausgebaut. Ebenso wird das E-Auto kommen.

Na denn, online at any time && Strom aufgetankt in unter 15 Minuten. Wow!!?

Umfrage Kundenrückgewinnung – Update

Gegen Ende letzten Jahres habe ich in diesem Artikel über das Thema Kundenrückgewinnungsmanagement und meiner erfolgreichen Teilnahme an einer Online-Umfrage des Lehrstuhls Business-to-Business Marketing, Sales & Pricing von Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Christian Homburg berichtet. Im Rahmen eines Dissertationsprojektes der Mitarbeiterin Olivia Gwinner wurde diese Umfrage von der Universität Mannheim durchgeführt.

Diese Poll selbst war nur ein wichtiger Teil des gesamten Forschungsprojekts Kundenrückgewinnung. Bevor ich Ihnen die Ergebnisse dieses wirklich umfangreichen Projekts mitteile, möchte ich kurz selbst dazu Stellung beziehen.

Zunächst ein paar statistische Daten zur Kundenrückgewinnung:

– US Unternehmen verlieren ca. alle 5 Jahre die Hälfte Ihrer Kunden.

– Neukundenakquisitionen sind eher teurer als  Kunden-
rückgewinnung.

– Die Chancen einen Neukunden zu gewinnen liegen bei 5-20 %.

– Die Chancen einen verlorenen Kunden zurückzugewinnen liegen
bei 20-40 %.

– Im B2B – Bereich existieren eher weniger Kunden.

– Im B2C – Bereich existieren deutlich mehr Kunden.

– Im B2B – Bereich eher langfristige Geschäftsbeziehungen
vorhanden.

– Im B2C – Bereich eher kurzfristige Geschäftsbeziehungen
anzutreffen.

Angesichts dieser Marktstatistik erkennt man schnell die hohe Bedeutung des Kundenrückgewinnungsmanagements insgesamt. Zum Beispiel kann sich ein typischer Mittelständler mit ca. 80 Mitarbeitern kein abruptes Abbrechen der Geschäftsbeziehung mit einem großen Nachfrager so schnell leisten. Jeglicher Kundenrückgewinnungsversuch wäre sicherlich sehr kostspielig.

Es stellt sich somit die Frage: was müssen Marktteilnehmer, also Nachfrager und natürlich Anbieter unternehmen, wenn es Risse in deren Geschäftsbeziehungen gibt? Nun, die Ergebnisse dieses Forschungsprojekts sagen klar und verständlich:

– Leistungabläufe unbedingt überprüfen und evtl. optimieren.

– Preisforderungen ubedingt nochmal nachprüfen und erneut
marktgerecht anbieten.

– Kundenbeziehungen unbedingt nochmal überprüfen und besser
leben als bisher.

Diese absolut wichtigen Forschungsprojekt-Erkenntnisse kamen dank des gut organisierten bzw. durchgeführten Projektmanagements vollst zur Geltung.

Zunächst haben sich die Projektbeteiligten intensiv in die theoretische als auch praktische Projektthematik „Forschungsprojekt Kundenrückgewinnung“ eingearbeitet.

Darauf wurden qualitative als auch quantitative Projekterhebungsdaten vom Projektteam beschafft.

Zu den befragten Personen gehörten Einkaufsmanager, Teilnehmer aus diversen Branchen, viele Online-Teilnehmer usw.

Nach der Analyse aller gewonnen Projektdaten konnten erfolgreiche und wirklich absolut praxistaugliche Empfehlungsanleitungen aus den Projekterkenntnissen abgeleitet werden.

Es fällt auf, dass auf Anbieterseite das Durchschnittsalter ca. 44 Jahre beträgt. Die Rückgewinnungsqoute liegt bei über 70! Im Automobilbereich wird mehr als z.B. im Bereich Pharma bzw. Maschinenbau rückgewonnen. Sehr viele KMU wurden befragt.

Mir persönlich haben sich vor allem folgende Sachverhalte aufgetan:

– Geschäftsbeziehungen enden vor allem wegen Preisfragen und
Leistungsfragen.

– Praktiker brechen die Beziehung eher nicht sofort ab.

– Der Kunde hat aufgrund Marktmacht mehr Entscheidungs-
spielraum.

– Es findet ca. zu 50 % ein Kundenrückgewinnungsmanagement
statt.

– Das Kundenrückgewinnungsmanagement ist eher als Prozess
nicht standardisiert und das Controlling bezüglich Kunden-
rückgewinnungsmanagement wird eher nicht durchgeführt.

– Wer systematisch und controllingadequat Kundenrück-
gewinnungsmanagement betreibt erwirtschaftet mehr
Gewinn und mehr Umsatz.

– Die Ablehnungsgründe einer Geschäftsbeziehung sind deutlich
Preis, Leistung und Persönliches.

– Die starke Reduktion der Geschäftsbeziehung (z.B. Nachfrager)
verringert eher die Rückgewinnungserfolgsqoute.

– Erfolgreich rückgewinnen kann ich durch z.B. neue / zusätzliche
Serviceleistungen, neue Produkte, Verbesserungen von
Supplierprozessen usw.

– Preismodelle aus Wettbewerbersicht scheinen nicht so beliebt zu
sein, man traut eher eigenen Preisangaben.

Fazit: Die betroffenen Marktteilnehmer müssen im Einzelfall ihr Engagement dosieren können. Ein abrupter Geschäftsabbruch ist nicht so einfach wieder gutzumachen; besser man reduziert das Einkaufsvolumen und macht den Anbieter aufmerksam.

Ich bedanke mich nachträglich für die mir überlassenen Ergebnisse Forschungsprojekt Kundenrückgewinnung.

Sie sehen, die Teilnahme an Online-Umfragen macht durchaus Sinn. Nutzen Sie Ihre Chance. Sagen Sie unbedingt die Wahrheit und werden Sie signifikanter Teil eines Forschungsprojekts.

144px-Uni_Mannheim_Siegel.svg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Umfrage Kundenrückgewinnung

Vor ein paar Tagen habe ich auf Xing eine wirklich nette Anfrage von der Universität Mannheim, genauer vom Lehrstuhl Business-to-Business Marketing, Sales & Pricing von Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Christian Homburg, bekommen. Im Rahmen eines Dissertationsprojekts der Mitarbeiterin Olivia Gwinner zu dem Thema „Kundenrückgewinnungsmanagement im B2B-Bereich“ ist eine Online-Umfrage über ein hauseigenes Umfragetool online durchgeführt worden.

Der Lehrstuhl widmet seine wissenschaftliche Projektarbeit gegenwärtig der Untersuchung von Kunden, welche aus bisher noch nicht erforschten Gründen ihre Geschäftsbeziehung plötzlich aufgeben. Außerdem interessiert sich Frau Gwinner für Rückgewinnungsstrategien 
seitens der Anbieter – die also versuchen systematisch den verlorenen Kunden zurückzugewinnen.

Es ist leichter einen verlorenen Kunden zurückzugewinnen, als einen Neukunden zu bekommen. Vor allem Verkaufsmanager scheinen das zu unterschätzen. Die Untersuchung wird uns eines Besseren belehren.

Ich habe bei dieser Form der wissenschaftlichen Datensammlung online prompt mitgemacht und ich bin dazu absolut erstaunt gewesen, wie genau die Universität Mannheim hier Analysedaten erhebt.

Als Dankeschön können Teilnehmer zwischen Geschenkgutscheinen für Amazon, Spenden bzw. Fachliteratur des Hauses wählen. Ich habe mich für Fachliteratur zum Thema entschieden.

Ich hoffe, dass Frau Gwinner im Rahmen Ihres Dissertationsprojekts die gewünschten Daten erfolgreich erhebt. Ich wünsche Ihr für das Erreichen der Projektziele jetzt schon viel Glück.

OG

144px-Uni_Mannheim_Siegel.svg

 

Projekt „Luxusmarken“ – Laboruntersuchung an der HS Pforzheim

Was für ein Nieselwetter! Gerade wollte ich mich auf den Weg zur Hochschule Pforzheim machen um an dem Projekt „Luxusmarken“ als Proband teilzunehmen, schon hat es zu regnen angefangen. Egal. Es hat trotzdem alles erstaunlich gut geklappt.

Innerhalb dieses Projekts geht es ausschließlich um Luxusmarken. Interessierte Probanden können sich freiwillig – übrigens das Projekt dauert noch bis zum 13.11.2015 an – beim zuständigen Fachbereich melden.

Eine gute Stunde lang bin ich intensiv zum Thema Luxusmarken aus verschiedenen Blickwinkeln befragt worden.

Zuerst wurde eine Eyetracking-Analyse (siehe Bild oben) durchgeführt. Dabei wurden diverse Luxusmarken aus Verbrauchersicht innerhalb einer bestimmten Zeitspanne nacheinander eingeblendet. Simuliert wurde ein typischer Reisender, der nebenbei verschiedene Werbeartikel, Infostände usw. zu Luxusmarken regelmäßig konsumiert.

Nach solch einer Untersuchung, wobei mehrere Eyetracking-Analysen durchgeführt werden, bin ich gezielt nach Marken, Eindrücken, Empfindungen, Denkabfolgen usw. konsultiert worden. Alle gewonnenen Erkenntnisse sind darauf schriftlich in einem dafür extra zusammengestellten Fragebogen festgehalten worden.

Proband sein an der HS Pforzheim innerhalb einer Laboruntersuchung macht echt Spaß. Super trainierte Projektteilnehmer und wirklich gutes Catering garantieren den vollen Erfolg dieser Angelegenheit.

Neben den primärstatistisch erhobenen Daten sind ebenso eigene Meinungen, Beurteilungen und Ansichten in das Projekt miteingeflossen.

Eine wirklich tolle Sache für beide Teilnehmer. Einerseits bekommt die HS Pforzheim bzw. die Fakultät Wirtschaft und Recht wertvolle Projektdaten zum Thema. Andererseits bekommen Studenten, Selbständige oder Mitarbeiter eine absolut reale Chance an einer Laboruntersuchung teilzunehmen.

Falls Sie Anregungen, Wünsche oder einfach nur Ihre Meinung sagen möchten, dann hinterlassen Sie unten ein Kommentar. Danke.

 

ninovrkic.com
ninovrkic.com