Google 2017 und co..

Seit den letzten großen Updates wie Panda und Penguin hat sich in Sachen Google eine ganze Menge getan. Wo früher noch Keyworddichten von mehreren Prozent noch Gang und Gebe waren bzw. Backlinks vollkommen unnatürlich manuell oder per Software unkontrolliert erzeugt wurden, kann heute von all diesen „Google-Zubomben-Techniken“ eher nicht mehr viel beobachtet werden.

Falls doch irgendwelche SEOler noch Black-Hat-SEO betreiben, dann werden sie auch hier – natürlich auch sonstwo auf der Welt – dafür von Google durch SERP-Reduktion bestraft. Google scheint großen Wert auf neue, klare bzw. natürlich SEO-Vorgehensweisen zu legen.

Wer heutzutage auf Google besser present sein möchte, der muss einfach umdenken und sich an die von Google vorgeschriebenen Vorschriften bezüglich Suchqualität halten. Gegenwertig muss man schon vertrauswürdig sein, um komplexe Finanznachrichten glaubwürdig dem Leserpublikum vorstellen zu dürfen. Als Autorität wird man eh ständig hinsichtlich Domain oder Content herumgereicht. Wer viel gelikt, kopiert oder sonstwie angesprochen wird, der darf Google etwas mitteilen.

Man schreibt eher natürliche Inhalte dabei auf regelmäßige Posting-Frequenz achtend. Geschickte Leute erstellen einen Redaktionsplan. Dieser Plan schreibt dem Unternehmen dann genau vor, wann, wo, wie oft und vor allem was der Leserschaft an News vorgestellt werden soll. Die eigentliche Website wird dabei nicht so oft geändert bzw. mit neuem Text befüllt. Wer sein Fachwissen zur Schau stellen möchte, der darf ruhig einen Blog regelmäßig beschreiben. Selbstverständlich darf man auch fremde Blogs kommentieren. Auch Social Media sollte im Auge behalten werden. Wer neben dem Blog noch auf Facebook oder Google+ postet oder gar mehrmals am Tag twittert, der kann bei Google nur in den SERPs hochklettern.

Der Slogan für Google-Aktivitäten lautet „do and repeat but not overdo“. Wer somit SEO-Techniken onpage bzw. offpage geschickt in Maßen einsetzt, der kann wenig falsch machen. Die Devise lautet nicht mehr 3000 neue Backlinks im Monat sondern eher 4 gute Texte pro Monat. Z.B. einen Blog-Post und 3 Social-Media-Posts.

Kurze Keywords sind noch wichtig. Daneben gibt es auch die Longtail-Keywords. In der Regel werden bei Google-Interface-Suchanfragen Kombinationen aus Keywords und Orten etc. verwendet. Natürlich darf man auch Namen als Suchbegriff eingeben.

Dank Google-Voice kann man heute auch Sprachanfragen auf Google einsetzen. So mancher Geschäftsmann aus Frankfurt oder London spricht dabei direkt über das Google-Interface in sein Smartphone und bekommt prompt sprechend bzw. grafisch alle relevanten Informationen aufgeführt.

Dies ist klar ein weiterer Wandel in Richtung latent-semantische Suche. Google versteht somit nicht nur einfache Worte bzw. Phrasen, sondern kann die Anfragen – egal ob über Keyboard oder Stimme – direkt verstehen und auswerten. Somit gehört Google in 2017 und zukünftig nicht nur zu den intelligenten Suchmaschinen sondern ebenso zu den AI-konformen bzw. alltaugstauglichen Lebenserleichterern. AI steht für „Artificial Intelligence“ und bedeutet, dass Google gleichzeitig angeforderte Informationen schnell aus eigenen bzw. fremden Quellen auswerten und den Suchanfragen – z.B. auch verbal – schnell / gezielt zuordnen kann. Auch IBM oder auch Microsoft verwenden AI-basierte Techniken.

Man kann über AI sogar Terminplanung bzw. Auftragsplanung durchführen lassen.

Google scheint ein kleiner Alleskönner zu werden. Coool!!